Roland Meyer: Gesichtserkennung

Das schreibt der Verlag:Wann immer eine Kamera unser Gesicht erfasst, müssen wir damit rechnen, unfreiwillig und ohne unser Wissen zum Objekt der digitalen Massenüberwachung zu werden. Automatische Gesichtserkennung ist allgegenwärtig – mit einschneidenden Folgen für unser Verhältnis zum »privaten« Bild. Die Milliarden Gesichter, die in den Sozialen Medien zirkulieren, sind zur wertvollen Ressource geworden, abgeschöpft […]

Julia Friedrichs: Working Class. Warum wir Arbeit brauchen, von der wir leben können

Das schreibt der Verlag:»Ihr werdet es einmal schlechter haben!«Die Generation nach den Babyboomern ist die erste nach dem Zweiten Weltkrieg, die ihre Eltern mehrheitlich nicht wirtschaftlich übertreffen wird. Obwohl die Wirtschaft ein Jahrzehnt lang wuchs, besitzt die Mehrheit in diesem Land kaum Kapital, kein Vermögen. Doch sich Wohlstand aus eigener Kraft zu erarbeiten ist schwieriger […]

AdvKal2020#22: Charlotte Wiedemann: Der lange Abschied von der weißen Dominanz

Charlotte Wiedemann ist weitgereiste Journalistin, kluge Analystin, klare Erzählerin. Mal in sehr kurzen Abschnitten, mal auf wenigen Seiten lotet sie ein sich immer neu zusammensetzendes Wir aus. Zu ihrer Schulzeit waren katholischer und evangelischer Schulhof noch strengstens voneinander getrennt. Was macht ein jüdisches Wir in Deutschland heute aus? Wo verlaufen Trennungs- und Verbindungslinien? Was bedeutet […]

Bis auf Weiteres verschoben: Buchpräsentation! Andreas Speit/ Jean-Philipp Baeck (Hg): Rechte Egoshooter. Von der virtuellen Hetze zum Livestream-Attentat

Weltweit gibt es rechtsterroristische Attentate eines neuen Typs. In Halle (Saale) verhinderte nur eine verschlossene Holztür der Synagoge ein größeres Massaker. Am 9. Oktober 2019 wollte dort ein Rechtsextremist die versammelten Juden hinrichten. Mit selbstgebauten Waffen schoss er auf die Tür und warf eigens hergestellte Sprengsätze. Online konnten Gleichgesinnte zusehen, wie er zwei Menschen ermordete: […]

Andrea Röpke/ Andreas Speit: Völkische Landnahme

Seit Jahren siedeln sich junge Rechtsextreme bewusst in ländlichen Regionen an, um dort generationsübergreifend »nationale Graswurzelarbeit« zu betreiben. Dieser unauffällige Aktionismus ist gegen die moderne und liberale Gesellschaft der Großstädte gerichtet, es herrschen alte Geschlechterbilder und autoritäre Erziehungsmuster vor. Die Aussteiger von rechts betreiben ökologische Landwirtschaft, pflegen altes Handwerk und nationales Brauchtum, organisieren Landkaufgruppen und […]