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Arundhati Roy: Die Schriftstellerin als Staatsfeindin

Am 12. Mai 2019 hielt Arundhati Roy auf Einladung des PEN World Voices Festival die folgende Rede, in der sie u.a. fragt:

“Was gilt überhaupt als Literatur? Und wer entscheidet das? Offensichtlich gibt es auf diese Fragen keine einzelne, erbauliche Antwort. Sie mögen also entschuldigen, wenn ich über meine eigenen Erfahrungen als Schriftstellerin in diesen Zeiten spreche – über das Ringen mit der Frage, wie man in diesen Zeiten eine Schriftstellerin sein kann, vor allem in einem Land wie Indien, das in mehreren Jahrhunderten zugleich lebt.”

Roys Rede haben die “Blätter für deutsche und internationale Politik” dankenswerterweise ins Deutsche übersetzt (Steffen Vogel) und im Juli-2019-Heft abgedruckt. Wir möchten sie Ihnen und euch hiermit gern ans Herz legen. Hier gibt es zudem auch den Link zum Video (englisch):

Für ihr Buch Gott der kleinen Dinge gewann Arundhati Roy 1997 den Booker Prize. Ihr zweiter Roman Das Ministerium des äußersten Glücks erschien 2017. Beide Titel sind derzeit sowohl gebunden als auch als Taschenbuch auf deutsch wie englisch lieferbar.

Im Juni 2019 erschien die Sammlung ihrer Non-Fiction-Texte unter dem Titel My Seditious Heart.